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Mietrendite einer Immobilie berechnen
Vergleiche die Objekt-Rendite vor Finanzierung und Steuer: Bruttomietrendite, Nettomietrendite, laufende Kosten und ein optional konservatives Szenario.
Wichtiger Hinweis
Dieser Rechner zeigt eine Objekt-Rendite vor Finanzierung und vor Steuer. Er ersetzt keine Anlage-, Steuer-, Rechts- oder Finanzierungsberatung. Stand: 05.06.2026.
Wichtig: Nutze entweder den pauschalen Eigentümerkosten-Block oder das detaillierte Modell. So vermeiden wir Doppelzählung von Hausgeld, Verwaltung und Instandhaltung. Leerstand/Mietausfall wird nur im detaillierten Modell verrechnet; im Pauschalmodus bleibt dieses Feld bewusst ohne Wirkung.
Kostenaufschlüsselung
- Verwaltung
- 360 €
- Instandhaltung
- 840 €
- Leerstand / Mietausfall
- 240 €
Annahmen dieses Laufs
- Kaufnebenkosten: 11 % des Kaufpreises.
- Miete wurde als Monatskaltmiete eingegeben und auf ein Jahr hochgerechnet.
- Kostenmodell: detailliert über Verwaltung, Instandhaltung und Leerstand/Mietausfall.
Grenzen der Zahl
- Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis. Sie ist nur eine grobe Vergleichszahl und ignoriert Kaufnebenkosten, laufende Kosten, Finanzierung und Steuer.
- Nettomietrendite = Jahreskaltmiete minus laufende Kosten geteilt durch Gesamtinvestition. Sie ist hier vor Finanzierung und vor Steuer gerechnet; Eigenkapitalhebel, Zinsen, Tilgung und AfA gehören in den Gesamt-Rendite-Rechner.
- Verwaltung, Instandhaltung und Leerstand werden hier addiert. Setze keinen zusätzlichen pauschalen Kostenblock an, wenn diese Posten dort bereits enthalten wären.
Nächster Schritt im Immobilien-Cluster
Diese Rendite enthält noch keine Finanzierung, keinen Eigenkapitalhebel, keine Tilgung und keine Steuerwirkung. Genau das bildet später der große Immobilien-Gesamt-Rendite- und Cashflow-Rechner ab.
Was zeigt dieser Rechner?
Die Bruttomietrendite ist die Jahreskaltmiete im Verhältnis zum Kaufpreis. Sie ist schnell berechnet, aber sehr grob. Die Nettomietrendite ist hier die wichtigere Zahl: Sie berücksichtigt Kaufnebenkosten und laufende nicht umlagefähige Kosten, aber noch keine Finanzierung und keine Steuer.
Dadurch eignet sich der Rechner vor allem, um Objekte grob miteinander zu vergleichen. Für Cashflow, Zinsen, Tilgung, Eigenkapitalhebel, AfA und Steuerwirkung braucht es den späteren Gesamt-Rendite- und Cashflow-Rechner.
Was solltest du prüfen?
- Ob nicht umlagefähiges Hausgeld bereits Verwaltung und Instandhaltungsrücklage enthält.
- Ob Leerstand/Mietausfall und zusätzlicher Sicherheitsabschlag nicht denselben Risikopuffer doppelt abbilden.
- Ob Kaufnebenkosten vollständig berücksichtigt wurden.
- Wie sich Finanzierung, Anschlusszins und Steuer später auf den tatsächlichen Cashflow auswirken.
Häufige Fragen
- Was ist eine gute Mietrendite?
- Das hängt stark von Lage, Zustand, Risiko und Finanzierung ab. Dieser Rechner ordnet nur das gewählte Szenario ein; er bewertet nicht die gesamte Kaufentscheidung.
- Warum ist die Bruttomietrendite nicht genug?
- Sie ignoriert Kaufnebenkosten, nicht umlagefähige Kosten, Leerstand, Finanzierung und Steuer. Deshalb wirkt sie oft zu optimistisch.
- Warum wird die Nettorendite auf die Gesamtinvestition gerechnet?
- Weil Kaufnebenkosten echtes eingesetztes Kapital sind. Wer sie ignoriert, schönt die Rendite.
- Warum fehlt Finanzierung hier?
- Dieser Rechner zeigt zuerst die Objekt-Rendite. Finanzierung, Eigenkapitalhebel und Tilgung gehören in den großen Immobilien-Cashflow-Rechner.
Weiterrechnen im Immobilien-Cluster
Wenn du die Gesamtinvestition noch nicht kennst, starte mit dem Kaufnebenkosten-Rechner. Später fließen diese Werte in den großen Immobilien-Cashflow-Rechner.
Stand: 05.06.2026. Dieser Rechner ist eine Szenario-Rechnung und keine Anlage-, Steuer-, Rechts- oder Finanzierungsberatung.