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Kaufnebenkosten für eine Immobilie berechnen
Kaufnebenkosten sind vor allem Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und ggf. Makler. Berechne transparent, welche Nebenkosten beim Immobilienkauf in deinem Szenario anfallen.
Wichtiger Hinweis
Dieser Rechner ist eine Orientierungshilfe und keine Steuer-, Rechts-, Finanzierungs- oder Anlageberatung. Stand: 05.06.2026. Notar, Grundbuch und Makler sind Annahmen; tatsächliche Kosten können abweichen.
Makler ist eine Szenarioannahme: 7,14 % Gesamtprovision ist ein eher hoher Default. Regional sind auch niedrigere/verhandelte Sätze möglich. Beim Modus voller Käuferanteil bitte besonders prüfen, ob bei Verbraucher-Wohnimmobilien die Halbteilungsregeln relevant sind.
Annahmen dieses Laufs
- Grunderwerbsteuer: 6,5 % für Nordrhein-Westfalen.
- Notar: 1,5 % als grobe Annahme auf Kaufpreis inklusive Stellplatz.
- Grundbuch: 0,5 % als grobe Annahme auf Kaufpreis inklusive Stellplatz.
- Makler: 7,14 % Gesamtprovision, davon rechnerisch die Hälfte als Käuferanteil.
Was ist nur geschätzt?
- Notar- und Grundbuchkosten sind nur Näherungen; tatsächliche Gebühren richten sich nach dem konkreten Vorgang, der Grundschuldhöhe, Zusatzvorgängen und dem Gebührenrecht. Der Rechner ist keine GNotKG-Gebührenberechnung.
- Maklerprovisionen sind Eingabeannahmen. Regional sind unterschiedliche Sätze üblich; je nach Markt, Objekt, Vereinbarung und rechtlichem Rahmen können sie niedriger, geteilt oder verhandelbar sein.
- Mitgekaufte Bestandteile wie Stellplatz oder Inventar können steuerlich unterschiedlich zu behandeln sein. Dieser Rechner setzt den separat eingegebenen Stellplatz konservativ in die GrESt-Basis ein.
- Wenn der Stellplatz bereits im Kaufpreis enthalten ist, bitte nicht zusätzlich im Stellplatz-Feld eintragen — sonst würdest du ihn doppelt zählen.
Weiterrechnen im Immobilien-Cluster
Nutze als nächsten Schritt den Mietrendite-Rechner. Ein eigener Grunderwerbsteuer-Rechner und der große Cashflow-Rechner folgen später.
Warum nur eine Orientierung?
Kaufnebenkosten hängen vom Bundesland, vom konkreten Kaufvertrag und von Vereinbarungen rund um Makler, Inventar oder Stellplatz ab. Notar- und Grundbuchkosten sind hier bewusst als grobe Annahmen modelliert.
Der Rechner soll die Kostenstruktur sichtbar machen — nicht die individuelle Finanzierung, steuerliche Gestaltung oder Vertragsprüfung ersetzen.
Was solltest du prüfen?
- Ob Stellplatz, Garage oder Inventar tatsächlich grunderwerbsteuerlich in die Bemessungsgrundlage fallen.
- Welche Maklerprovision vereinbart ist und wer sie trägt.
- Welche Notar- und Grundbuchvorgänge im konkreten Kauf zusätzlich anfallen.
- Ob Eigenkapital nicht nur den Kaufpreisanteil, sondern auch Nebenkosten und Sicherheitsreserve abdeckt.
Häufige Fragen
- Wie hoch sind Kaufnebenkosten grob?
- Je nach Bundesland, Makler und Vertrag liegen sie häufig grob im Bereich von etwa 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises. Ohne Makler kann es deutlich weniger sein.
- Werden Kaufnebenkosten von der Bank mitfinanziert?
- Oft verlangen Banken, dass Kaufnebenkosten mindestens überwiegend aus Eigenkapital gezahlt werden, weil sie nicht direkt durch den Immobilienwert besichert sind.
- Wer zahlt den Makler beim Immobilienkauf?
- Das hängt von Objektart, Vereinbarung und rechtlichem Rahmen ab. Bei vielen Wohnimmobilien ist eine Teilung üblich; der eingegebene Satz bleibt hier eine Szenarioannahme.
- Kann Inventar die Grunderwerbsteuer senken?
- Bewegliche Gegenstände können im Einzelfall anders behandelt werden. Das muss aber realistisch, sauber im Vertrag ausgewiesen und mit Finanzierung/Steuerprüfung abgestimmt sein.
Quellen/Stand: Grunderwerbsteuer-Sätze nach Bundesländern, Stand 05.06.2026; Bremen 5,5 % für Erwerbsvorgänge ab 01.07.2025; Notar/Grundbuch als grobe Erfahrungsannahmen, keine Gebührenberechnung nach GNotKG.